Zu wenig, zu spät

„Zu wenig, zu spät“. Der Kommentar auf tagesschau.de trifft den Kern des Klima“konzeptes“ der GroKo perfekt.

Nicht nur bleibt der CO2-Preis massiv unter dem, was notwendig wäre, wenn man sich an wissenschaftliche Erkenntnissen statt am eigenen Vorteil orientieren würde. Das Konzept schafft es auch noch, dass reiche Klimasünder am Ende *mehr* haben und die Kosten alleine von den Armen getragen werden. Wer zum Mindestlohn arbeitet oder von Hartz IV lebt, dem hilft die Erhöhung der Pendlerpauschale kein Stück. Wer dagegen als Gutverdiener mit seinem fetten SUV täglich 50km pendelt, statt die Bahn zu nehmen, bekommt am Ende mehr vom Finanzamt zurück als er durch die lächerlichen 3 ct pro Liter Sprit zusätzlich bezahlt.

Dass die CSU auch noch herausgehandet hat, dass Windkraft überall ausgebaut wird – außer natürlich in Bayern – zeigt wieder einmal, wie verlogen die Union in Zukunftsfragen ist. Viele schöne Worte, aber wehe, den eigenen Wähler könnte auch nur die kleinste Unannehmlichkeit entstehen! Das geht natürlich auf keinen Fall!

Zum Glück gibt es Hoffnung: eine ambitioniertere Regierung könnte aus den halbherzigen Ansätzen doch noch etwas tragfähiges machen, wie der Tagesspiegel kommentiert. Hoffen wir, dass es dann nicht zu spät ist.

Man kann also nur sagen: Die Demos müssen weitergehen!

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