Linksammlung: Stickoxide und CO2-Label

„Nicht verzagen, Scheuer fragen“ (taz)

Andreas Scheuer nennt die Stickoxid-Grenzwerte „politisch festgelegt“ und setzt das mit „willkürlich“ gleich. Damit diskreditiert er nicht nur seinen eigenen Berufsstand. Er verkennt dabei auch, dass der „unpolitische“ Wert bei 0,0 Mikrogramm pro Kubikmeter läge – denn nur damit wären negative Auswirkungen insbesondere auf kranke Menschen ausgeschlossen. Dass er nicht dort liegt ist gerade darin begründet, dass der Wert politisch im Rahmen eines Interessensausgleichs festgelegt wurde, bei dem nicht nur die medizinischen, sondern auch die ökonomischen Folgen berücksichtigt wurden.

„Im Zweifel gegen die Anwohner“ (ZEIT Online)

Die Steilvorlage der 112 Lungenärzte (die vermutlich nicht mal alle welche sind) nutzt Andreas Scheuer gerne – und ignoriert dabei genauso gerne, dass es einige sehr gewichtige Kritikpunkte an dem Vorstoß gibt.

„Das Klimalabel kommt“ (Technology Review)

Dänemarkt plant, künftig die CO2-Bilanz von Lebensmittel transparent zu machen. Das wäre ein sehr hilfreicher Baustein, um Verbrauchern überhaupt einmal die Möglichkeit zu geben, informierte, bewusste Entscheidungen zum Klimaschutz zu treffen.

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