Linktipp: The Dying Art of Disagreement

Interessanter Vortrag über Diskussionskultur in Zeiten von „Safe Spaces“ und Filterblasen, in denen Redner niedergeschrien werden, weil sie Meinungen vertreten, die dem Publikum (oder auch nur Teilen davon) nicht passen.

In diesem Fall bezieht es sich auf die Vorfälle vor allem an Unis in den USA, wo reihenweise Redner ausgeladen werden mussten, niedergebrüllt wurden oder sogar gewaltsam angegangen wurden, weil sich Teile der Student*innen „getriggert“ gefühlt haben. Angesichts der aktuellen politischen Lage sind die Ausführungen aber sicher auch für die deutsche Debattenkultur anwendbar.

„In other words, to disagree well you must first understand well. You have to read deeply, listen carefully, watch closely. You need to grant your adversary moral respect; give him the intellectual benefit of doubt; have sympathy for his motives and participate empathically with his line of reasoning. And you need to allow for the possibility that you might yet be persuaded of what he has to say.“

New York Times — The Dying Art of Disagreement

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